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Natürliche Materialien

Holz

Holz ist sicherlich eines der ältesten Materialien, aus denen man Schmuck herstellt. Gründe für seine stete Beliebtheit sind vor allem das geringe Gewicht und die Wärme des Stoffes. Außerdem ist Holzschmuck sehr angenehm im Tragen und ermöglicht der Haut um den Stichkanal herum das Atmen, was kaum Talgablagerung und Geruchsbildung bedeutet.

Jedoch ist nicht jede Holzart für den Einsatz geeignet, da allergische Reaktionen oder Hautirritationen auftreten können. Bevorzugt wird Hartholz verwendet, dessen Oberfläche sehr glatt geschliffen werden kann. Es ist sehr preiswert herzustellen, man kann es beliebig formen und es gibt verschiedene Farbabstufungen.

Nachteile von Schmuck aus ungeeignetem Holz sind zum Beispiel die Vielzahl an Poren, die Körperabsonderungen aufnehmen können. Ebenso kann es durch Austrocknen seinen Glanz verlieren, was allerdings mittels Pflanzenöl verhindert werden kann. Niemals sollte man Holz mit Dampfdruck desinfizieren, da das Material dadurch spröde und rissig wird.

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Tierische Materialien

Horn, Knochen oder Elfenbein sind wie Holz ein weitverbreiteter und uralter Körperschmuck und gelten als besonders exotisch. Tierische Materialien sind leicht zu formen und können sehr glatt geschliffen werden. Außerdem lassen sie die Haut atmen und behalten auch bei kalten Temperaturen ihre Wärme.

Als Erstschmuck und in wunden Piercings sollte unbedingt auf tierische Materialien verzichtet werden, bei einem vollständig verheilten Piercing müssen allerdings kaum Bedenken bestehen.

Auch tierische Materialien können austrocknen und dadurch Risse erhalten, weshalb sie auch nicht mittels Dampfdruck sterilisiert werden sollten. Außerdem neigen sie bei schlechter Reinigung zu leichter Bakterienbildung. Deswegen sollte man solchen Schmuck, wie auch jeden anderen, bei einem seriösen Hersteller kaufen und sich nicht mit dem billigsten zufrieden geben. Die Oberfläche sollte glatt und gut verarbeitet sein, weder Kratzer noch sonstige Unebenheiten aufweisen.

Aus ethischen Gründen gilt die Verwendung besonders von Elfenbein oder Materialen vom Aussterben bedrohter Tiere häufig als bedenklich.

Amber / Bernstein

Bernstein besteht aus fossilem Harz. Dieser Schmuckstein wird schon sehr lange zu Piercings verarbeitet. Bernstein ist klar bis undurchsichtig und hat meist eine gelb-bräunliche Färbung, wird aber auch in schwarz, grün, rot, weiß und blau oder in Mischfarben angeboten. Es kann vorkommen, dass man darin eingeschlossene und gut erhaltene Insekten oder Pflanzen vorfindet, was natürlich einen besonderen Effekt hat.

Normalerweise dient das Material als Füllung für Schmuck aus Metall, Horn, Knochen oder Holz. Es werden aber auch massive Bernsteinplugs angeboten.

Vorteilhaft sind die glatte, sehr hautverträgliche Oberfläche und die gleichbleibend warme Temperatur von Bernstein. Er kann jedoch etwas zerbrechlich und hitzeunverträglich sein und sollte daher auch nicht unter Dampfdruck sterilisiert werden.

 




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24.07.2016 | Aktuelle Seite: MATERIALKUNDE / Natürliche Materialien /